
Zwischen Welten

Wo Tiefe tanzt und Stille spricht
Ich liebe gemeinsames Lachen, gemütliches Beisammensein und echte Verbundenheit – genauso wie die Stille, die mir Ruhe, Klarheit und Kraft schenkt.
In mir wirken Gegensätze: Sinnlichkeit und Erdverbundenheit – und zugleich eine Tiefe, die nach Wandlung ruft.
Fragen nach dem Sinn, dem Unsichtbaren und größeren Zusammenhängen begleiten mich seit jeher und prägen meinen Blick auf Menschen und innere Bewegungen.
Vom Zuviel zum inneren Kompass
Schon früh habe ich die Welt feiner und tiefer wahrgenommen. Diese feine Wahrnehmung war immer Teil von mir und brachte eine Tiefe mit sich, die sich lange Zeit als Zuviel anfühlte.
Um damit umzugehen, begann ich mich innerlich zu regulieren und vieles zurückzuhalten. Wahrnehmung und Kontrolle griffen ineinander - nicht als Widerspruch, sondern als Schutz.
Mit der Zeit durfte sich diese Wahrnehmung klären - heute bewegt sie sich in Resonanz: Leise, körpernah und klar; sie spürt Räume und feine Bewegungen, bevor Worte entstehen.
Diese Tiefe bewusst zu integrieren, wurde zu einem inneren Wandel - heute ist sie mein innerer Kompass und bildet das Fundament meiner Arbeit.



Der Wendepunkt -im Werden
Das Leben brachte mir immer wieder neue Schwellen und Übergänge - es entfaltet sich nicht linear, sondern in inneren Bewegungen, die sich verdichten, lösen und neu ordnen.
Mein Weg führte mich an verschiedene Orte - auch ausserhalb meiner Heimat, an denen ich leben durfte. Unterwegs habe ich immer wieder den Tanz zwischen Schatten und Licht kennen lernen dürfen - eine Bewegung, die mich mehr in die Tiefe geführt hat und die meinen Blick verändert hat.
Dann kam der Moment, an dem sich eine grosse Schwelle in meinem Leben zu zeigen begann - ein Punkt, an dem, das alte Funktionieren nicht mehr möglich war. In der Stille gab ich Raum was sich zeigen wollte und etwas in mir begann sich zu erkennen. Wandlung wächst im Inneren, bis sie bereit ist, Form anzunehmen.
Zwischen Schatten und Licht - mein Warum
Ich kenne das Gefühl, an einer Schwelle zu stehen - begleitet von Emotionen, die in solchen Übergängen auftauchen oder keinen Raum finden. Dieses Dazwischen von Bekanntem und Unbekanntem, verbunden mit der Ungewissheit dessen, was kommt, kann herausfordernd sein und gleichzeitig etwas in uns wach rufen.
Langsam kann sich aus dem Nebel etwas Neues formen - eine Orientierung und Klarheit, die einer Weite und Leichtigkeit der eigenen Wahrheit entspricht.
Ich öffne Räume für Menschen in Zeiten des Wandels und der Übergänge - in einer Form, die begleitet ohne zu führen. Damit inneres Erleben, Orientierung und etwas Eigenes sich entfalten dürfen. So darf sich das zeigen, was bereits im Inneren angelegt ist.
